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Akkordfolgen-Player
Wähle einen gängigen Verlauf wie I–V–vi–IV, ii–V–I oder den 12-Takt-Blues, bestimme Tonart und Tempo, und der Akkordfolgen-Player spielt ihn in Schleife. Du siehst jeden Akkord mit römischer Ziffer und Diagramm, während er erklingt. Nutze ihn als einfaches Playback zum Improvisieren, zum Üben von Akkordwechseln oder um Ideen für eigene Songs auszuprobieren.
So wird es benutzt
- Wähle einen Verlauf aus der Liste oder tippe deine eigenen römischen Ziffern.
- Wähle die Tonart sowie Dur- oder Moll-Modus.
- Stelle das Tempo und die Anzahl der Schläge pro Akkord ein.
- Drücke Play; der aktuelle Akkord wird hervorgehoben.
- Improvisiere darüber mit der vorgeschlagenen Tonleiter.
Warum Verläufe nach Zahlen lernen
Verläufe sind Muster von Akkordfunktionen, nicht von Buchstabennamen. Wenn du weißt, dass I–V–vi–IV in C gleich C–G–Am–F ist, kennst du ihn auch in jeder anderen Tonart. Römische Ziffern zeigen das: Großbuchstaben für Durakkorde (I, IV, V), Kleinbuchstaben für Moll (ii, iii, vi), ° für vermindert.
Verläufe für den Anfang
- I–IV–V: das Rückgrat von Blues, Rock und Folk.
- I–V–vi–IV: in unzähligen Popsongs verwendet.
- vi–IV–I–V: dieselben Akkorde, beginnend mit dem Mollakkord; er klingt melancholischer.
- ii–V–I: der Kern der Jazzharmonik. Probiere ihn mit Septakkorden: ii7–V7–Imaj7.
- 12-Takt-Blues: I–I–I–I, IV–IV–I–I, V–IV–I–V, meist mit Dominantseptakkorden.
- i–VII–VI–VII und i–iv–v: gängige Verläufe in Molltonarten.
Übungsideen
- Akkordwechsel: Spiele mit und wechsle die Akkorde genau auf den Schlag. Beginne mit vier Schlägen pro Akkord, dann zwei.
- Improvisieren: Nutze über einem Dur-Verlauf die Dur-Tonleiter oder die Dur-Pentatonik der Tonart; über einem Moll-Verlauf natürlich Moll oder die Moll-Pentatonik.
- Akkordtöne ansteuern: Lande beim Wechsel jedes Akkords auf dessen Grundton oder Terz.
- Schreiben: Lass einen Verlauf in Schleife laufen und summe Melodien darüber. Nimm die auf, die dir gefallen.
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