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Packungsbeilage · Gebrauchsinformation für Musiker · Akkord

d-Moll-Akkord (Dm)

Weich, traurig und nachdenklich. Grundton, kleine Terz und reine Quinte: der dunklere Zwilling des Durdreiklangs.

  • Dm
  • 3 Töne
  • xx0231

1Zusammensetzung: Was enthalten ist

D – F – A

Symbol
Dm
Auch geschrieben
Dm, Dmin, D-
Formel
1 ♭3 5
StufeTonIntervallHalbtöne
1D (D)Prime0
♭3F (F)kleine Terz3
5A (A)reine Quinte7

2Aussehen: Diagramme und Klang

Auf der Gitarre

d-Moll-Akkord (Dm) – Gitarrengriffbild 1 (xx0231)
xx0231offene Lage
d-Moll-Akkord (Dm) – Gitarrengriffbild 2 (x5323x)
x5323x2. Bund
d-Moll-Akkord (Dm) – Gitarrengriffbild 3 (x57765)
x577655. Bund
d-Moll-Akkord (Dm) – Gitarrengriffbild 4 (10-8-7-7-10-x)
10-8-7-7-10-x7. Bund
d-Moll-Akkord (Dm) – Gitarrengriffbild 5 (10-12-12-10-10-10)
10-12-12-10-10-1010. Bund

Auf der Ukulele

d-Moll-Akkord (Dm) – Ukulelen-Griffbild 1 (2210)
2210offene Lage
d-Moll-Akkord (Dm) – Ukulelen-Griffbild 2 (2555)
25552. Bund
d-Moll-Akkord (Dm) – Ukulelen-Griffbild 3 (7555)
75555. Bund

Auf dem Klavier

Klaviertastatur

Im Notensystem

Violinschlüssel

Auf dem Bass und als Arpeggio

Akkordtöne auf dem Bass-Griffbrett
Bassmuster: Grundton und Quinte
Bass-Arpeggio
Akkordtöne auf dem Gitarrengriffbrett (Stufen)

3Anwendungsgebiete: Wofür es verwendet wird

Die Akkorde ii, iii und vi einer Durtonart sowie i, iv und das (natürliche) v einer Molltonart sind Molldreiklänge. Er verankert Balladen, Rockhymnen, Folk und Filmmusik; Verläufe wie vi–IV–I–V, i–VI–III–VII und i–iv–v bauen darauf auf. Die Mollparallele (vi) ersetzt oft die Tonika (I), und Mollakkorde lassen sich je nach Stil zu m7, m9 oder m6 erweitern. Im Bluesrock begleitet ein Mollakkord auf der Tonika oft Soli mit Moll-Pentatonik.

4Dosierung: So wird geübt

Lerne auf der Gitarre die offenen Mollgriffe, die Barré-Griffe mit dem Grundton auf der sechsten und fünften Saite und Dreiklänge auf drei Saiten in allen Umkehrungen. Am Klavier spielst du den Dreiklang in Grundstellung und beiden Umkehrungen, erst getrennt, dann zusammen, bei 60–80 BPM. Übe dann den Wechsel zwischen einem Durakkord und seiner Mollvariante, um den Terzwechsel zu hören. Arpeggiere den Akkord auf dem Bass (1-♭3-5-8). Fünf Minuten täglich mit den Schleifen i–iv–v und vi–IV–I–V festigen ihn.

5Warnhinweise und häufige Fehler

Die kleine Terz ist der einzige Unterschied zum Durakkord: Achte darauf, dass dein Griff genau diesen Ton absenkt. Ein kleines „m“ bedeutet Moll, ein „M“ oder „maj“ bedeutet Dur; das Verwechseln ist ein häufiger Fehler beim Blattspiel. Auch ein Minuszeichen (-) steht für Moll. Verwechsle „m“ nicht mit „dim“: Der verminderte Akkord senkt zusätzlich die Quinte. Halte in dichten Voicings die kleine Terz deutlich hörbar, sonst wird der Akkord mehrdeutig.

6Wechselwirkungen mit Akkorden, Tonleitern und Tonarten

Umkehrungen

  • 1. Umkehrung · Dm/F · F – A – D
  • 2. Umkehrung · Dm/A · A – D – F

Tonleitern zum Spielen über Dm

Wo er vorkommt (Tonarten und römische Ziffern)

7Weitere Packungsgrößen

Derselbe Akkord von jedem Ton aus

Cm Cism Esm Em Fm Fism Gm Asm Am Bm Hm

Weitere Akkorde auf D

D Ddim Daug Dsus2 Dsus4 D5 D6 Dm6 D7 Dmaj7 Dm7 Dm7♭5 Ddim7 Dm(maj7) D7sus4 Dadd9 Dm(add9) D6/9 D9 Dmaj9 Dm9 D11 Dm11 D13 D7♭9 D7♯9 D7♯5 D7♭5

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie spielen. Bewahren Sie sie in der Nähe Ihres Instruments auf. Kostenlos nutzbar, druckbar und weitergebbar für den privaten und schulischen Gebrauch.