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Packungsbeilage · Gebrauchsinformation für Musiker · Akkord

D-Dur-Akkord (D)

Stabil, hell und vollständig. Der konsonante Grunddreiklang der westlichen Musik: Grundton, große Terz und reine Quinte.

  • D
  • 3 Töne
  • xx0232

1Zusammensetzung: Was enthalten ist

D – Fis – A

Symbol
D
Auch geschrieben
D, DM, Dmaj, DΔ
Formel
1 3 5
StufeTonIntervallHalbtöne
1D (D)Prime0
3Fis (F♯)große Terz4
5A (A)reine Quinte7

2Aussehen: Diagramme und Klang

Auf der Gitarre

D-Dur-Akkord (D) – Gitarrengriffbild 1 (xx0232)
xx0232offene Lage
D-Dur-Akkord (D) – Gitarrengriffbild 2 (x54232)
x542322. Bund
D-Dur-Akkord (D) – Gitarrengriffbild 3 (x57775)
x577755. Bund
D-Dur-Akkord (D) – Gitarrengriffbild 4 (10-9-7-7-7-10)
10-9-7-7-7-107. Bund
D-Dur-Akkord (D) – Gitarrengriffbild 5 (10-12-12-11-10-10)
10-12-12-11-10-1010. Bund

Auf der Ukulele

D-Dur-Akkord (D) – Ukulelen-Griffbild 1 (2220)
2220offene Lage
D-Dur-Akkord (D) – Ukulelen-Griffbild 2 (2225)
22252. Bund
D-Dur-Akkord (D) – Ukulelen-Griffbild 3 (7655)
76555. Bund

Auf dem Klavier

Klaviertastatur

Im Notensystem

Violinschlüssel

Auf dem Bass und als Arpeggio

Akkordtöne auf dem Bass-Griffbrett
Bassmuster: Grundton und Quinte
Bass-Arpeggio
Akkordtöne auf dem Gitarrengriffbrett (Stufen)

3Anwendungsgebiete: Wofür es verwendet wird

Die Akkorde I, IV und V jeder Durtonart sind Durdreiklänge, deshalb sind sie das Rückgrat von Pop, Rock, Folk, Country, Gospel und klassischer Harmonik. In Molltonarten erscheint er als III, VI und VII sowie als der aus harmonisch Moll geliehene Dur-Akkord V. Verläufe wie I–IV–V, I–V–vi–IV und I–♭VII–IV beruhen darauf. Für eine reichere Farbe lässt er sich durch einen Major-Septakkord, Sextakkord, add9- oder 6/9-Akkord ersetzen, bei der Umharmonisierung auch durch seine Mollparallele (vi für I).

4Dosierung: So wird geübt

Lerne auf der Gitarre zuerst die offenen Griffe, dann die Barré-Griffe mit dem Grundton auf der sechsten und fünften Saite und schließlich die kleinen Dreiklangsgriffe auf den obersten drei Saiten in allen drei Umkehrungen. Am Klavier spielst du Grundstellung, erste und zweite Umkehrung mit jeder Hand bei 60 BPM und gehst dann mit möglichst glatter Stimmführung durch I–IV–V. Auf dem Bass arpeggierst du 1-3-5-8 und zurück. Übe täglich fünf Minuten lang den Wechsel zwischen zwei Akkorden auf jeder Zählzeit und erhöhe das Tempo um 5 BPM, wenn der Wechsel sauber ist.

5Warnhinweise und häufige Fehler

Verwechsle ihn nicht mit dem Molldreiklang: Nur die Terz ändert sich, und dieser eine Halbton verändert alles. Die Verdopplung der Terz in dichten Voicings kann schwer klingen; verdopple lieber Grundton oder Quinte. Prüfe auf der Gitarre, dass bei Griffen im Powerchord-Stil die Terz tatsächlich vorhanden ist. Ein Akkordsymbol nur mit dem Buchstaben bedeutet Dur: Ein allein stehendes „M“ oder „maj“ ist derselbe Akkord, aber „M7“ oder „maj7“ fügt eine Septime hinzu.

6Wechselwirkungen mit Akkorden, Tonleitern und Tonarten

Umkehrungen

  • 1. Umkehrung · D/Fis · Fis – A – D
  • 2. Umkehrung · D/A · A – D – Fis

Tonleitern zum Spielen über D

Wo er vorkommt (Tonarten und römische Ziffern)

7Weitere Packungsgrößen

Derselbe Akkord von jedem Ton aus

C Cis Es E F Fis G As A B H

Weitere Akkorde auf D

Dm Ddim Daug Dsus2 Dsus4 D5 D6 Dm6 D7 Dmaj7 Dm7 Dm7♭5 Ddim7 Dm(maj7) D7sus4 Dadd9 Dm(add9) D6/9 D9 Dmaj9 Dm9 D11 Dm11 D13 D7♭9 D7♯9 D7♯5 D7♭5

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie spielen. Bewahren Sie sie in der Nähe Ihres Instruments auf. Kostenlos nutzbar, druckbar und weitergebbar für den privaten und schulischen Gebrauch.