Packungsbeilage · Gebrauchsinformation für Musiker · Akkord
c-Moll-Akkord (Cm)
Weich, traurig und nachdenklich. Grundton, kleine Terz und reine Quinte: der dunklere Zwilling des Durdreiklangs.
- Cm
- 3 Töne
- x31013
1Zusammensetzung: Was enthalten ist
C – Es – G
- Symbol
- Cm
- Auch geschrieben
- Cm, Cmin, C-
- Formel
- 1 ♭3 5
| Stufe | Ton | Intervall | Halbtöne |
|---|---|---|---|
| 1 | C (C) | Prime | 0 |
| ♭3 | Es (E♭) | kleine Terz | 3 |
| 5 | G (G) | reine Quinte | 7 |
2Aussehen: Diagramme und Klang
Auf der Gitarre
x31013offene Lagex355433. Bund86558x5. Bund8-10-10-8-8-88. Bundx-x-10-12-13-1110. BundAuf der Ukulele
0333offene Lage53333. Bund57865. BundAuf dem Klavier
Im Notensystem
Auf dem Bass und als Arpeggio
3Anwendungsgebiete: Wofür es verwendet wird
Die Akkorde ii, iii und vi einer Durtonart sowie i, iv und das (natürliche) v einer Molltonart sind Molldreiklänge. Er verankert Balladen, Rockhymnen, Folk und Filmmusik; Verläufe wie vi–IV–I–V, i–VI–III–VII und i–iv–v bauen darauf auf. Die Mollparallele (vi) ersetzt oft die Tonika (I), und Mollakkorde lassen sich je nach Stil zu m7, m9 oder m6 erweitern. Im Bluesrock begleitet ein Mollakkord auf der Tonika oft Soli mit Moll-Pentatonik.
4Dosierung: So wird geübt
Lerne auf der Gitarre die offenen Mollgriffe, die Barré-Griffe mit dem Grundton auf der sechsten und fünften Saite und Dreiklänge auf drei Saiten in allen Umkehrungen. Am Klavier spielst du den Dreiklang in Grundstellung und beiden Umkehrungen, erst getrennt, dann zusammen, bei 60–80 BPM. Übe dann den Wechsel zwischen einem Durakkord und seiner Mollvariante, um den Terzwechsel zu hören. Arpeggiere den Akkord auf dem Bass (1-♭3-5-8). Fünf Minuten täglich mit den Schleifen i–iv–v und vi–IV–I–V festigen ihn.
5Warnhinweise und häufige Fehler
Die kleine Terz ist der einzige Unterschied zum Durakkord: Achte darauf, dass dein Griff genau diesen Ton absenkt. Ein kleines „m“ bedeutet Moll, ein „M“ oder „maj“ bedeutet Dur; das Verwechseln ist ein häufiger Fehler beim Blattspiel. Auch ein Minuszeichen (-) steht für Moll. Verwechsle „m“ nicht mit „dim“: Der verminderte Akkord senkt zusätzlich die Quinte. Halte in dichten Voicings die kleine Terz deutlich hörbar, sonst wird der Akkord mehrdeutig.
6Wechselwirkungen mit Akkorden, Tonleitern und Tonarten
Umkehrungen
- 1. Umkehrung · Cm/Es · Es – G – C
- 2. Umkehrung · Cm/G · G – C – Es
Tonleitern zum Spielen über Cm
- c-Moll-Tonleiter (natürlich)
- c-Moll-Tonleiter (harmonisch)
- c-Moll-Tonleiter (melodisch)
- C-Dorisch (Modus)
- C-Phrygisch (Modus)
- c-Moll-Pentatonik
- C-Blues-Tonleiter
- C-Dur-Blues-Tonleiter
- C-Halbton-Ganzton-Skala (vermindert)
- c-Moll-Tonleiter (ungarisch)
Wo er vorkommt (Tonarten und römische Ziffern)
7Weitere Packungsgrößen
Derselbe Akkord von jedem Ton aus
Cism Dm Esm Em Fm Fism Gm Asm Am Bm Hm
Weitere Akkorde auf C
C Cdim Caug Csus2 Csus4 C5 C6 Cm6 C7 Cmaj7 Cm7 Cm7♭5 Cdim7 Cm(maj7) C7sus4 Cadd9 Cm(add9) C6/9 C9 Cmaj9 Cm9 C11 Cm11 C13 C7♭9 C7♯9 C7♯5 C7♭5
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie spielen. Bewahren Sie sie in der Nähe Ihres Instruments auf. Kostenlos nutzbar, druckbar und weitergebbar für den privaten und schulischen Gebrauch.